NASDAQ 100 long term candlestick scanner

A short update on the long term Candlestick Scanner.

The Candlestick Scanner scans the Nasdaq 100 stocks for long term bullish or bearish reversal patterns.

The basic idea is to search for hammer and hanging man candlestick patterns. Usually these patterns work nicely on daily charts. My Candlestick Scanner searches for these two patterns on every time frame, from a 1 day per bar compression up to a  250 days per bar compression. This enables me to use a simple, well defined and documented pattern as a description of short to long term reversal setups.

But see for yourself which Nasdaq stocks seem to change the direction according to the long term Candlestick Scan. The list gives you the duration of the reversal formation (expect about the same time to either reach the target or get stopped out) The detected pattern becomes a valid entry signal if a new high (hammer) or low (hanging man) is established.

Bullish reversals on the left side, bearish reversals on the right side.

 

NASDAQ Stock Scan

A short update on my long term candlestick scan.

It candlestick scan scans the Nasdaq 100 stocks for long term bullish or bearish reversal patterns. The basic idea is to search for Hammer or hanging man candlestick patterns, but not only on a daily chart, but on any compression, from daily to yearly compression (Yes, that’s one year of data per candle, the resulting reversal pattern would be valid for at least 3 years)

But see for yourself which Nasdaq stocks seem to change the direction according to the long term candlestick scan. The list gives you the duration of the reversal formation (expect about the same time to either reach the target or get stopped out)

Bullish on the left side, bearish on the right side.

 

Position sizing – the easy way to great performance

Working on your position sizing algorithm is an easy way to pimp an existing trading strategy. Today we have a look at an energy trading strategy and how the position sizing can influence the performance of the strategy.

The screenshot shows you the returns of the same trading strategy, trading the same markets, the same time frames and using the same parameters. The returns on the left side look nice, making money every year. The returns on the right side are somehow shaky, and you would have to love volatility of returns if you would think about trading this basket. The only difference between the basket on the right and on the left side is the position sizing.

The energy basket:

The basket trades German power, base and peak (yearly, quarterly, monthly), coal, gas, emissions. All instruments are traded on a daily and weekly time frame chart, using the same parameters. If the daily trading uses a 10-period parameter, the weekly trading would use a 10-week parameter. This limits the degrees of freedom I have when doing the strategy-time frame-parameter merge, thus minimizing the curve fitting trap.

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Opening Range Breakout

Ein Opening Range Breakout System von Perry Kaufmann.

Es wurde im Magazin “Technical Analysis of Stocks&Commodities” im Juli 1994 besprochen, und wie es scheint, funktioniert es noch immer.

Das System wartet die erste Handelsstunde ab und geht dann bei Ereichen eines neuen Hochs oder Tiefs  long oder short.  Die Einstiegs Order (Stop Buy / Stop Sell) wird nicht exakt auf das Hoch / Tief gelegt, sondern ein paar Punkte darüber /darunter. (hier 20 Ticks)

Prinzipiell ist die Strategie der Afternoon Trader Strategie sehr ähnlich.

TSM(S) 1st hour breakout detail

Da die hier vorgestellte Systemversion  ursprünglich für dieTradestation 2000i in Easy Language geschrieben wurde, ist das Laden von 3 Zeitreihen ein wenig kompliziert gelöst. Aber es funktioniert.

Backtest mit adjustiertem DAX Future:

TSM(S) 1st hour breakout backtest

zum Tradesignal Equilla Code Passwort “code”

Selbstlernende Handelssysteme

Ein jeder kennt die klassischen Indikatoren wie RSI oder Stochastic. Und ein jeder kennt die dazugehörigen Handelsanweisungen: Long, wenn überverkauft, Short wenn überkauft. Und zumindest im Lehrbuch funktioniert das auch. Aber wie sieht das ganze am realen Chart aus? Würden Sie dem Lehrbuch vertrauen und Ihren Kunden auch einen baldigen Kauf empfehlen wenn der RSI unter 20 liegt?

Testen anstatt zu studieren

Schön, wenn ein Indikator im Lehrbuch funktioniert, doch will ich hier ein Verfahren darstellen, bei dem der Indikator selbst angibt ob, wann und wie gut er funktioniert! Dazu habe ich mir für diesen Beitrag den RSI Indikator vorgenommen.

Zunächst wird der Wert des Indikators betrachtet, sowie, ob er steigt oder fällt. Mit diesen beiden Kriterien lässt sich der RSI einfach klassifizieren.

RSI Prognose

Dann erfolgt der eigentliche Backtest: Innerhalb der letzten 1000 Bars wird nun geschaut, wie sich der Markt bei einem gleichen Indikatorstand (zwischen 90 und 100) und Richtung (über Triggerlinie) verhalten hat.

 

Am Bild kam dies innerhalb der letzten 100 bars 36 mal vor. Dabei war die durchschnittliche Bewegung innerhalb der darauffolgenden 5 min DAX Futures Kerze -0.03%. Der RSI hat beim aktuellen Stand also eine negative Kurs Prognose.

Dass es auch nach dem nächsten bar statistisch nach unten geht, sieht man an den 5 Prognose Punkten am Chart. Sie zeigen, wie sich der Markt statistisch innerhalb der nächsten 5 Bars verhalten hat, unter der Bedingung, dass der RSI den aktuellen Stand und Richtung hatte.

Markt Performance als Indikator

Der obige Screenshot zeigt den Indikator und die Prognose für den kommenden bar (sowie die 4 darauf folgenden). Er zeigt jedoch nicht, wie sich diese Prognosen in der Vergangenheit verhalten haben, in welchen Bereichen der Indikator in der Vergangenheit seine höchste Aussagekraft hatte. Dies ist am nächsten Chart dargestellt.

RSI Prognose

Am Bild ist unter dem eigentlichen RSI seine aktuelle prognose für den nächsten Bar dargestellt. Um diese prognose ist ein Bollingerband gelegt, um so die Bereiche zu definieren, an welchen der RSI seine höchste Aussagekraft hat (= die stärkste Bewegung vorhersagt)

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Reality vs. Robert W. Colby, CMT

Dont`t believe!

Papier ist geduldig, darum ist es oft besser wenn man selbst testet bevor man ein veröffentlichtes Handelssystem mit seinem Geld ausprobiert. Heute geht es hier um einen Handelssystem out of sample Test

Ein schönes Beispiel dafür ist eine Strategie aus Robert Colbys Buch “The Encyclopedia of Technical Market Indicators“, 2nd edition, 2003, page 791ff.

Darin wird ein einfaches moving average crossover Systeme vorgestellt, welches anscheinend seit beinahe 100 Jahren phänomenale Gewinne verspricht.

Hier eine Kopie aus dem Buch:

colby wma strategy

colby2

Tradesignal Backtest

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Panik Stop

Pattern Based Exit

Dies ist ein einfacher Pattern-based Exit. Er eignet sich, um Impulsbewegungen zu handeln. Vola Ausbrüche, scharfe Trends, Trades nach Nachrichten.

Die Idee hinter diesem Exit ist folgende: (long, short analog)

Wenn wir heute über dem Hoch von Gestern schließen, dann ist das sehr bullish. Letztendlich sind wir heute zu einem Preis bereit die Position über Nacht z halten, zu dem wir sie gestern noch nicht einmal haben wollten. (Close>Hoch(gestern)).

Sollte nun der Markt drehen und das Tief des heutigen Tages morgen unterschritten werden, dann schließen wir die Position an diesem Tief.

Wenn Close(heute)>Hoch(gestern) dann Stop(morgen) bei Tief(heute).

Tradesignal Equilla Code

Wenn Euphorie in Panik umschlägt, dann soll mein Handelssystem nicht länger Long sein…

if close>high[1] then sell next bar at low stop;
if close<low[1] then cover next bar at high stop;

Swing Point Trailing Stop

 Swin Punkte als Stop verwenden

Swing Punkte sind  lokale Hochs oder Tiefs Sie eignen sich vorzüglich um bei trendfolgenden Systemen einen Chart basierten Stop zu setzten.

Swing Point Trailing Stop

Swing Point Trailing Stop

Ein Swing Tief ist hierbei ein Tief, das rechts und links von einem höheren Tief umgeben ist.
Und entsprechend der Dow Theorie ist der Aufwärtstrend vorbei, sobald das vorhergehende Tief unterschritten wird. Das macht diese einfach zu definierenden Punkte zu einem idealen Ort für den Stop.

Aufgrund der sehr einfachen 3-bar Definition eines solchen Punktes, ist es vorteilhaft, den Stop mit längerfristigen Daten zu verwenden. Diese beinhalten weniger Rauschen, und das hilft dem einfachen Code.

Beispiel Handelssystem Swing Stop:

Hier ein Beispiel für eine Handelsstrategie bestehend aus dem sample Entry aus der Trader Toolbox und dem Swing Stop am Euro /weekly data:

euro swing langfrist

euro swing langfrist

Tradesignal Handelssystem Code Swing Stop:

Meta: Synopsis("Sets stop to chart based reversal points (3 bar swing)");
Inputs: IgnoreInsideCandles(false);
Variables:oo,cc, hh(invalid),ll,hh1,hh2,ll1,ll2, sh, sl;

if ignoreinsidecandles=false then begin
  if l>l[1] and l[1]<l[2] then sl=l[1];
  if h<h[1] and h[1]>h[2] then sh=h[1];
end;


if ignoreinsidecandles then begin
  if hh=invalid then begin
    hh=h;
    cc=c;
    ll=l;
    oo=o;
  end;
  
  if h crosses above hh or l crosses below ll then begin
    hh2=hh1;
    ll2=ll1;
    hh1=hh;
    ll1=ll;
    hh=h;
    cc=c;
    ll=l;
    oo=o;
    
    if ll>ll1 and ll1<ll2 then sl=ll1;
    if hh<hh1 and hh1>hh2 then sh=hh1;
  end;
end;


cover next bar at sh stop;
sell next bar at sl stop;

drawsymbol(getactiveorderprice(1));
drawsymbol(getactiveorderprice(2));

Opening Range Breakout

Handelssysteme auf Basis der opening Range sind ein Klassiker der Spekulation. Die simple Idee ist, dass man zunächst einige Stunden wartet bis sich der Markt für eine Richtung entschieden hat, und dann auf den fahrenden Zug aufspringt. Die Position wird am Ende des Tages geschlossen.

Hier ein Beispiel des Handelssystems mit dem NYMEX Henry Hub NatGas Future (backward adjustierted chart)

NYMEX NatGas opening range breakout strategy

NYMEX NatGas opening range breakout strategy

Das System macht bis 13:00 (Berlin Time) nichts. Es merkt sich im Hintergrund den Preis der Tageseröffnung (oo) und des Tageshochs und Tagestiefs vor 13:00 (hh, ll).
Schließt eine 15min. Kerze danach über oder unter diesen beiden Extremwerten, wird eine Position eingegangen. Am Beispiel schließen wir unter dem Tief, es wird also eine short Position eingenommen.

Diese Position wird mit einem Stop an der Tageseröffnung abgesichert.

Auflaufende Gewinne werden mit einem 2% Trailing Stop abgesichert.

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Timed Entryprice Stop

Wenn man schon spekuliert, dann sollte die Spekulation auch nach einer gewissen Zeit im Plus sein. Ansonsten hat man vermutlich für den Einstieg den falschen Zeitpunkt gewählt und es ist schlauer die Position zu schließen und sich was besseres zu überlegen.

Unterschätzen Sie nie das “allgemeine Marktrisiko”. Gegen gewöhnliche Kursschwankungen kann man sich mit Hilfe eines schlau gewählten Stops absichern, aber denken Sie an unvorhersehbare Gaps, Revolutionen oder politische Einflussnahmen, es ist immer besser nicht investiert zu sein, wenn es keinen guten Grund gibt sich dem Risiko der Spekulation auszusetzen.

Solch ein Zeit Stop lässt sich denkbar einfach programmieren. Speichern Sie die Zeilen als Strategie oder fügen Sie sie Ihrem Code hinzu.

Inputs: TimeToRun(5);

if barssinceentry>=TimeToRun then setstoploss(0);

Damit wird die Position nach 5 (oder mehr) bars geschlossen, falls sie im Verlust ist oder daran denken sollte nochmal in die Verlustzone zu kommen.

Trailing Stop Percent

Dieser einfache Code sichert die Gewinne ihres Handelssystems.

Über den Input “visuals” können sie entscheiden, ob der Code den Stop am Chart anzeigen soll oder nicht.

 

 

// % trailing stop.
Meta: Synopsis("Trailing Stop in %");
Inputs: PercentTrailing(10.0), visuals(true), StopOnEntryBar(false);
Variables: hh, ll;

If barssinceentry>=0 then begin
  hh=highest(high,maxlist(1,barssinceentry+1));
  ll=lowest(low,maxlist(1,barssinceentry+1));
  
  if marketposition=1 then sell next bar at hh-percentTrailing*hh/100 stop;
  if marketposition=-1 then cover next bar at ll+percentTrailing*ll/100 stop;
end;

setstopcontract;
If StopOnEntryBar then setstoploss(close/100*percenttrailing*lotsize); // close used, as entryprice is not available at first bar

if visuals=true then drawsymbol(getactiveorderprice(1));

Einsatz und Entwicklung von Handelssystemen

Ein kurzer Abriss über die wichtigsten Punkte der Entwicklung und des Einsatzes von mechanischen Handelssystemen, verbunden mit einer kurzen Einführung in die Programmiersprache Equilla.

Was sind mechanische Handelssysteme

Mechanische Handelssysteme, in der hier vorgestellten Ausprägung, sind Programme, welche basierend auf den Konzepten der technischen Chartanalyse, Kauf und Verkaufsentscheidungen an der Börse vornehmen. Dazu bedienen sie sich technischer Indikatoren, der Erkennung von wiederkehrenden Kursmustern und statistischen Besonderheiten der Märkte.

Diese Dinge werden in ein Regelwerk gegossen welches es ermöglicht dass die Performance der Systeme getestet werden kann. Dies hat insbesondere den Vorteil dass sich anhand dieser Tests relativ einfach feststellen lässt ob sich der weitere Einsatz eines solchen Systems lohnt. Durch ihr fixes Regelwerk ermöglichen sie es an der Börse kontrolliert und nachhaltig zu arbeiten.

Der Händler ist somit nicht mehr auf sein tägliches Bauchgefühl und die Verfassung des Tages angewiesen sondern kann sich in aller Ruhe der Umsetzung und Weiterentwicklung des Systems widmen. Durch die Kombination verschiedener Systeme wie Trendfolgesystemen, Counter-trendsystemen und Mustererkennungen sowie einer Diversifikation auf verschiedene Märkte und Zeitebenen kann so ein hochgradig stabiles Portfolio zusammengestellt werden welches beinahe unabhängig von der vorherrschenden Marktphase eine konstante Performance ermöglicht.

Dies ist sowohl unter Risiko- als auch unter Performancegesichtspunkten ein gewaltiger Vorschritt gegenüber dem diskretionären Handel und wird aus dieses Grunde von immer mehr Banken und Fonds eingesetzt.

Beispiele für die Performance von Handelssystemen

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